2. Granada

Der Morgen begrüsst uns mit faszinierendem Sonnenlicht. Wir fahren mit dem Bus von Torremolinos Richtung Nordosten. Nach Malaga wird es gebirgig, in der Nahen Sierra Nevada liegt im Winter sogar Schnee. Es geht vorbei an weissen Ortschaften, ja sogar an einem komplett weissen Friedhof. Die Landschaft ist voller Olivenhaine und Weizenfelder. Nach etwa 2 Stunden erreichen wir Granada, die Stadt der Granatäpfel. Die Stadt beherbergt die Alhambra, einen monumentalen Palast mit einem reichen maurischen Erbe. Die Festungsanlage aus der Zeit von 1238 bis 1492 thront über der Stadt und ist eine heiss begehrte Touristenattraktion. Die Tickets sind bis im November bereits ausverkauft, auch wenn täglich 7000 Besucher Einlass finden. Der Prunk ist vor allem im Innern der Gemächer zu finden. Stuckaturen, Kuppeldecken, Azulejos, Innenhöfe mit Springbrunnen und Gartenanlagen, Säulengänge, Harems und Fruchtbäume boten den Sultans jede Menge Lustbarkeiten. Wir durchqueren die weitläufige Anlage, staunend, bewundernd und schlussendlich erschöpft. Der anschliessende Besuch der Stadt Granada vermag deshalb kaum mehr zu begeistern, auch wenn es noch viel zu sehen geben würde.























 

 

 

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