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Es werden Posts vom September, 2026 angezeigt.

7. Ade Andalusien!

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Wir blicken auf eine sehr intensive Woche zurück. Der Ausklang ist jedoch gemächlich. Nach einem gemütlichen Abend in einer Beiz am Meersstrand dürfen wir ausschlafen. Dann gehts ans Packen und Überbrücken der Wartezeit, bis um 14:00 Uhr die Koffern in den Bus geladen werden können. Der Flughafen von Malaga ist nur 15 Minuten vom Hotel Occidental Torremolinos entfernt. Der Terminal ist recht gross, aber technisch noch etwas rückständig.    Die Dauer des Fluges in den heimatlichen Norden beträgt rund 2,5 Stunden. Bei schönstem Wetter überqueren wir die hügelige Landschaft Spaniens und die fast schneelosen Alpen. Die Heimreise mit dem Zug geht zügig voran. Um 22:00 Uhr sind wir wieder zu Hause in Bürglen. 

6. Malaga

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Malaga ist mit 570'000 Einwohnern die drittgrösste Stadt Andalusiens. Wir entschliessen uns kurzfristig, auch diese Stadt noch zu besuchen. An der Bahnstation von Los Alamos (unserer Haltestelle) quälen wir uns am Ticketautomaten durch das Labyrinth von Anleitungen, Hinweisen und Varianten, um ein Retourbillet zur Endstation Malaga Centro Alameda der S-Bahnlinie C-1 lösen zu können. Im pumpenvollen Zug sind wir mit dem Schutz vor Taschendieben beschäftigt, denn einer Schweizer Touristin fehlte das Portemonnaie vor drei Tagen bereits vor dem Erreichen von Malaga.   Die Orientierung in der Stadt ist trotz Stadtplan nicht einfach. Die Strassen sind nur klein angeschrieben und beim Lift an der Bahnstation versteht man tatsächlich nur Bahnhof, trotz Google-Maps. Schliesslich finden wir die breite Alameda Principal, welche zur Plaza de la Marina führt. Ein Springbrunnen präsentiert hier seine grossen und kleinen Fontainen. Neptun verteidigt die Hafenanlage und eine Tourist-Info hilft bei...

5. Ronda

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Die morgendliche Fahrt geht wiederum ins Landesinnere. Es ist karg und braun, doch es gibt auch Stauseen, welche Wasser für Land und Leute liefern. Windräder und Solarpannels erzeugen elektrische Energie, weisse Siedlungen bieten  den Olivenbauern eine Heimat. Heute fahren wir nach Ronda. «Dorthin müsst ihr fahren, wenn ihr eure Flitterwochen in Spanien verbringen wollt», schrieb Ernest Hemingway begeistert. Die Asche von Orson Wells wurde auf seinen Wunsch hin nach dem Tod aus den USA hierher gebracht. Auch Rainer Maria Rilke verbrachte im Winter 1912/1913 drei Monate hier und schwärmte von Ronda. Die Stadt ist etwa 100 km von Malaga entfernt und verteilt sich über ein Felsplateau, welches durch eine imposante Brücke aus dem 18. Jh. verbunden ist. Es wimmelt heute Sonntag von Touristen, doch man kann einen Ausflug hierher niemandem vergönnen.  Zuerst jedoch besuchen wir die historische Arena, in welcher jedes Jahr ein Stierkampf stattfindet, welcher ausserordentli...